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Die Freimaurerloge "Comenius zur Toleranz und Freundschaft" in Karlsruhe vereinigt in der Loge
Frauen und Männer als gleichberechtigte Mitglieder, welche in freimaurerischem Sinn dem Ziel einer
wahren Humanität nachstreben.
Die Loge wurde im Jahre 1985 gegründet. Den Namen verdankt sie einem Manne der im 17. Jahrhundert lebte
und nicht nur ein Prediger der Toleranz war, sondern auch für die Rechte der Mädchen und Frauen
eintrat, zu einer Zeit wo es das Wort "Emanzipation" noch gar nicht gab.
Unsere Loge steht allen Menschen offen, die sich zur freimaurerischen Mitarbeit berufen fühlen, ohne
Unterschied der Rasse, der Nation, des Glaubens, der Weltanschauung, des Standes, der Hautfarbe und des
Geschlechts.
Wir erstreben eine Gesellschaftsordnung der sozialen Gerechtigkeit und die Verwirklichung des Humanitätsgedankens.
Wir treten ein für Menschenrecht, Menschenwürde und Freiheit, Völkerverständigung und Völkerfrieden.
Wir wenden uns gegen jede Intoleranz. Unduldsamkeit stört das Verbindende und fördert das Trennende
im Gemeinschaftsleben der Menschen.
Nach dem Wahlspruch "Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit" soll das Zusammenleben innerhalb der
Loge gestaltet werden.
Unsere Mitglieder bilden in der Loge nicht nur eine Gesinnungsgemeinschaft. Vielmehr handelt es sich um eine Gemeinschaft
in der der Gemeinschaftsgedanke in menschlichem Entgegenkommen, aufrichtiger Freundschaft und brüderlicher Gesinnung
seine Bestätigung finden soll.
Das Geheimnis der Freimaurerei gibt es nicht. Das Geheimnis besteht in dem persönlichen Erleben jeden Einzelnen.
Das bei der Aufnahme abgelegte Gelöbnis der Verschwiegenheit bezieht sich lediglich auf Logeninterna, das
freimaurerische Brauchtum, das Ritual und die Erkennungszeichen.
Die Loge ist kein Geheimbund, keine Sekte, keine Religionsgemeinschaft oder politische Vereinigung.
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